Das ist die optimale Preisstrategie für Ihre Immobilie

Wie Sie beim Immobilienverkauf den besten Preis erzielen

Die optimale Preisstrategie

Die optimale Preis-strategie

Wie Sie beim Immobilienverkauf den besten Preis erzielen

  4 Minuten Lesedauer

»Die Ermittlung des idealen Verkaufspreises für Ihre Immobilie ist außerordentlich wichtig. In diesem Ratgeber erfahren Sie die beste Preisstrategie, mit der Sie einen zufriedenstellenden Verkaufserlös erzielen.«

Sarah Labidi
Verkauf / Vermietung
Immobilienmaklerin (IHK)
+49 162 97 36 87 4   
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Die Bedeutung von Marktpreis, Angebotspreis und Verkaufspreis

Der Marktpreis
 
Bei dem Marktpreis handelt es sich um einen Wert der zu einem bestimmten Zeitpunkt von Marktteilnehmern bezahlt und erzielt wird. Der Marktpreis oder auch gerne als Verkehrswert betitelt spielt bei fast jeder Immobilienbewertung eine entscheidende Rolle. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Um den Marktwert genau zu ermitteln, werden vor allem aktuelle Trends und regionale Besonderheiten in die Bewertung mit einbezogen.
Der Angebotspreis
 
Der Angebotspreis ist der Wert, zu dem eine Immobilie am Markt angeboten wird. Im unteren Bereich des Ratgebers erfahren Sie die Auswirkungen eines hohen und niedrigen Angebotspreises auf den Verkaufspreis.
Der Verkaufspreis
 
Der Verkaufspreis ist der Wert, den eine Immobilie tatsächlich erzielt hat. Sie müssen beachten, dass neben dem Erlös Ihres Immobilienverkaufs zusätzliche Kosten entstehen. Wenn Sie Maison Royale als Immobilienmakler beauftragen, müssen Sie die Maklergebühren in Höhe von 3,57 % inklusive MwSt. der Kaufpreissumme in den Gesamtverkaufspreis mit einbeziehen.

Deshalb lohnt es sich kein Preisaufschlag

Häufig denken Eigentümer, dass ein erhöhter Angebotspreis letztendlich zu einem größeren Verkaufserlös führt. Doch dem ist nicht so, laut Untersuchungen der Kreissparkasse Köln führt die Preisaufschlagsstrategie erst recht zu einem niedrigeren Verkaufspreis. Um diese These zu untermauern, wurden über 1.000 Immobilienverkäufe unter die Lupe genommen. Folgendes wurde herausgefunden: Immobilien die mit einem Aufschlag von 20 % über dem Marktpreis angeboten werden, erzielen im Schnitt Verkaufspreise von nur 85 % des Marktwertes. Bei einem Verhandlungsaufschlag von nur 10 % lag der tatsächlich erzielte Verkaufspreis im Durchschnitt bei 97 %. Objekte die mit einen 5 % Aufschlag in der Verkauf gingen, erzielten einen Verkaufspreis, der nur etwa 99 % unter dem Marktwert lag.

Auch in der Praxis zeigt sich, dass Preisaufschläge kontraproduktiv sind. Es verringert sich nicht nur der Verkaufserlös je höher der Angebotspreis über dem Marktwert liegt, vor allem verlängert sich auch die Dauer bis eine Immobilie verkauft wird.

Eine sinnvolle Preisstrategie

Wir empfehlen einen Angebotspreis auf Basis des Marktpreises. Ein zu hoher Angebotspreis schreckt potenzielle Interessenten schon von Beginn an ab. Auch wenn Sie zu einem Entgegenkommen des Preises bereit sind, können dies Ihre potenziellen Interessenten nicht wissen. Diese werden Ihre Annonce meist direkt ignorieren. Ein reeller Preis hingegen wirkt fair und ehrlich.

Eine andere Strategie ist es, den Angebotspreis unterhalb des Marktpreises zu setzten. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Interessenten und der potenziellen Käufer. Einen niedrigeren Angebotspreis zu nutzen schreckt Sie womöglich vorerst ab, doch dabei verfolgen wir das Ziel, mit Kaufinteressenten in eine Art Bieterverfahren zu gehen. Der Angebotspreis wird sich durch die Kaufgebote dem Marktpreis anpassen. Der Vorteil der Strategie des Angebotspreises unterhalb des Marktwerts, liegt vor allen in der beschleunigten Abwicklung. Durch die hohe Anzahl an Interessenten können Sie mit einem schnelleren Hausverkauf rechnen.

Benötigen Sie eine Beratung? Mit unserer Expertise schildern wir Ihnen ausführlich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Preisstrategien.

Verfasst von:
Sarah Labidi – Immobilienmaklerin (IHK)
Stand: 21.12.2019

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